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Festungen auf Malta: Mauern am Grand Harbour

Maltas Festungen spiegeln Maltas strategische Bedeutung auf den Seewegen zwischen Europa und Nordafrika wider. Besonders dicht stehen die Anlagen rund um den Grand Harbour: Valletta, Fort St Elmo, Fort St Angelo und die befestigten Three Cities lassen sich aus wechselnden Blickwinkeln erleben. Mdina ergänzt diese Hafenbefestigungen mit einer ummauerten Stadt im Inselinneren. Auf Gozo ergänzt die Cittadella in Victoria den Vergleich befestigter Städte.

Fort St Elmo an der Spitze von Valletta Die massiven Mauern von Fort St Elmo liegen an der Spitze der Halbinsel von Valletta zwischen zwei Hafenräumen. Foto: Wikimedia Commons; Lizenz und Urheber im Bildnachweis dokumentiert

Maltas Festungen und befestigte Städte

  • Fort St Elmo bewacht die Spitze der Halbinsel von Valletta.
  • Fort St Angelo liegt gegenüber in Birgu am Grand Harbour.
  • Vallettas Bastionen gehören zum UNESCO-Welterbe der Hauptstadt.
  • Mdina zeigt eine befestigte Stadt fern vom Hafen.
  • Mehrere Anlagen beherbergen Museen oder Ausstellungen.
  • Hafenfähren und Aussichtsgärten verbinden mehrere Perspektiven.

Fort St Elmo und Valletta

Fort St Elmo liegt zwischen Grand Harbour und Marsamxett Harbour. Seine Lage erklärt unmittelbar, weshalb die Landspitze militärisch wichtig war. Heute beherbergt das Fort das National War Museum. Der historische Bau entstand 1552 als sternförmige Anlage an der Spitze Vallettas. Ein Rundgang durch Valletta verbindet das Fort mit Stadtmauern, Gärten und Hafenblicken.

Fort St Angelo und die Three Cities

Auf der gegenüberliegenden Hafenseite beherrscht Fort St Angelo die Spitze von Birgu. Von Valletta führt die Personenfähre nach Cospicua; Birgu und Fort St Angelo liegen anschließend auf der gegenüberliegenden Hafenhalbinsel. Birgu, Senglea und Cospicua besitzen weitere Bastionen, Tore und Uferwege. Die Upper Barrakka Gardens bieten einen guten Gesamtblick über diesen Teil des Hafens.

Fort Rinella verbindet eine britische Küstenbatterie des späten 19. Jahrhunderts mit dem hydraulisch bedienten Armstrong-Geschütz von 100 Tonnen.

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Mdina und Befestigungen im Inselinneren

Mdina unterscheidet sich von den Hafenforts: Die ummauerte Stadt liegt erhöht im Inselinneren. Tore, Bastionen und enge Straßen lassen sich mit dem benachbarten Rabat verbinden. Wer Maltas Kirchenarchitektur ergänzen möchte, kann anschließend nach Mosta fahren.

Geschichte verstehen, ohne zu viele Orte einzuplanen

Zum Festungsring Vallettas gehört auch Fort Manoel im Marsamxett Harbour. Der Ring der Bastionen verbindet die Befestigungslinien mit dem Stadtbild. Für einen Tag reicht meist entweder Valletta mit Fort St Elmo oder die Three Cities mit Fort St Angelo. Beide Seiten des Grand Harbour an einem Tag sind möglich, verlangen aber eine klare Auswahl. Einen breiteren kulturellen Überblick geben die Sehenswürdigkeiten auf Malta; praktische Hinweise zu Bus und Fähre stehen in den Malta-Infos. Weitere Orte lassen sich über Maltas Inseln und Regionen einordnen. Zur historischen Einbettung gehört auch die Entwicklung der Lage Maltas im zentralen Mittelmeer.

Häufige Fragen zu Maltas Festungen

Kann man Fort St Angelo besichtigen?

Der obere Teil ist öffentlich zugänglich und umfasst den Magistral Palace, den Keep und die Kapelle St Anne.