Orte und Inseln auf Malta
Unterkunft finden
Malta als Hauptinsel, Gozo und Comino gehören zum selben Archipel, bieten aber unterschiedliche Ausgangslagen. Valletta und die Hafenregion bündeln Kulturziele; Sliema verbindet Promenade und Fährwege mit Stadtnähe; im Norden prägen Badeorte und Strände den Aufenthalt. Gozo bietet kleinere Orte und Landschaft. Die Lage Maltas ordnet Inseln und Küsten ein. Für die Unterkunftswahl ergänzt der Überblick zu Unterkünften auf Malta die Ortsentscheidung.
Panoramablick über Mellieħa Bay mit Küste, Booten und Orten im Norden Maltas als Motiv für Orte und Inseln auf Malta.
Foto: Diego Delso / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Malta, Gozo und Comino im Überblick
Die Republik Malta besteht aus mehreren Inseln im zentralen Mittelmeer. Für Reisende sind vor allem drei Namen wichtig: Malta als Hauptinsel, Gozo als ruhigere Nachbarinsel und Comino mit der bekannten Lagunenlandschaft zwischen beiden Inseln.
Die Insel Malta ist der wichtigste Ausgangspunkt für viele Reisen. Hier liegen Valletta, große Teile der Hafenregion, der Flughafen, viele Hotels, Restaurants, Buslinien und die meisten klassischen Besichtigungsziele. Wer nur wenige Tage bleibt oder möglichst viele Sehenswürdigkeiten sehen möchte, wählt häufig eine Unterkunft auf der Hauptinsel.
Gozo ist ruhiger und ländlicher. Die Insel eignet sich für längere Aufenthalte, Natur, kleine Orte, Küstenlandschaften und Reisende, die nicht jeden Abend mitten im Stadtleben sein müssen. Gozo kann als Tagesausflug besucht werden, lohnt sich aber besonders, wenn man dort übernachtet und die Insel ohne Zeitdruck erlebt.
Comino ist deutlich kleiner. Die Insel ist vor allem für Badeausflüge, Bootstouren und die Blue-Lagoon-Umgebung bekannt.
Valletta und die Hafenregion
Valletta ist für viele Besucher der beste Einstieg in Malta. Die Hauptstadt verbindet kurze Wege, historische Straßen, Museen, Kirchen, Aussichtspunkte und Häfen. Wer Kultur, Architektur und Stadtspaziergänge sucht, findet rund um Valletta besonders viele Ziele auf engem Raum. Auch für einen kurzen Aufenthalt ohne Mietwagen ist die Lage praktisch, weil Busse und Fähren hier eine wichtige Rolle spielen.
Sliema, Gzira, St. Julian’s und Pembroke im Nordosten
Sliema und die Nachbarorte an der Nordostküste sind praktisch für Reisende, die Restaurants, Promenade, Einkaufsmöglichkeiten, Fähren und ein lebendigeres Umfeld wünschen. Die Lage ist besonders interessant, wenn Valletta leicht erreichbar bleiben soll, man aber nicht direkt in der Hauptstadt wohnen möchte.
Promenadennähe, Verkehr, Baustellen, Ausblick, Lautstärke und Entfernung zu Fähren oder Bushaltestellen machen im Alltag einen Unterschied. St. Julian’s ist eher lebhaft und kann für Abendprogramm und Restaurants passen.
Pembroke im Nordosten zeigt historische Küstenwach- und Verteidigungsbauten.
St. Paul’s Bay, Mellieha und der Norden
San Pawl il-Bahar, Bugibba, Qawra und Mellieha stehen stärker für Ferienorte, Badeurlaub und längere Aufenthalte. Der Norden ist für Familien und Reisende interessant, die näher an Stränden, Ausflugshäfen oder der Verbindung nach Gozo sein möchten. Mellieha liegt weiter nördlich und kann für Strandtage und die Fahrt zur Fähre praktisch sein.
Für Aufenthalte ohne Mietwagen ist die Lage nahe einer Busverbindung besonders relevant, während ein Auto mehr Flexibilität für verstreute Ziele bietet.
Buġibba verbindet Ortszentrum und Promenade; Qawra reicht bis zum felsigen Küstenpunkt an der Halbinsel.
Gozo als ruhigere Insel
Victoria ist der zentrale Ort Gozos. Von dort verteilen sich die Wege zu den Küstenorten und Dörfern der Insel.
Die Gozo Channel-Fähre fährt von Ċirkewwa nach Mġarr; Fußpassagiere können außerdem die schnelle Verbindung zwischen Valletta und Mġarr nutzen.
Auf Gozo liegen Għajnsielem mit dem Hafen Mġarr im Südosten und Qala an der Ostseite. San Lawrenz liegt im Westen, Sannat im Süden und Għasri im Nordwesten. Xewkija und Munxar ergänzen die Dorf- und Pfarrgeschichte der Insel.
Südosten, Marsaskala und ruhigere Orte
Marsaskala, Marsaxlokk und der Südosten Maltas eignen sich für Besucher, die es etwas ruhiger mögen und nicht mitten in den großen Ferienorten wohnen möchten. Der Südosten kann für Hafenorte, Spaziergänge, Fischerdorf-Atmosphäre und entspanntere Abende interessant sein.
Ohne Mietwagen hängt die praktische Erreichbarkeit im Südosten besonders von den verfügbaren Busverbindungen und deren Lage zum jeweiligen Ort ab. Wer mit Auto unterwegs ist, gewinnt Flexibilität, muss aber Parken und Ortskerne beachten.
Im Südosten verbindet Birżebbuġa den Küsten- und Hafenort mit den vorgeschichtlichen Fundstätten Borġ-in-Nadur und Għar Dalam.
Tarxien verbindet den prähistorischen Tempelkomplex aus vier megalithischen Strukturen mit der Pfarrkirche Mariä Verkündigung.
Südwesten, Inselinneres und Orte beim Flughafen
Im Südwesten Maltas liegt Siġġiewi; Ħaż-Żebbuġ ist mit Mikiel Anton Vassallis Sprachgeschichte verbunden.
In Luqa wurde die Pfarrkirche St Andrew nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut.
In Gudja verbinden die Kirche von Bir Miftuħ und die 1656 erbaute Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt unterschiedliche Abschnitte der Ortsgeschichte.
Malta Regionen
Lage Maltas
Gozo